Mein "Für-was-auch-immer-erstmal-TV-Server"

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    • Mein "Für-was-auch-immer-erstmal-TV-Server"

      Mein "Für-was-auch-immer-erstmal-TV-Server" im Server-Schrank im Flur...
      Eigentlich teste ich ja die LPs für den beruflichen Einsatz als Steuerrechner, da kann ein Dauerlauftest nicht schaden.
      Aber so ein Test kann ja auch bei mir zu Hause stattfinden :P
      Das Ergebnis :



      Als erstes wurden Unter- und Oberseite mit Kühlkörpern versehen.

      Unten :
      PGA-Kühlkörper fischer elektronik Nr. "ICK PGA 17 x 17" fischerelektronik.de/web_fisch…/ICKPGA17x17_/index.xhtml
      aufgeklebt mit
      Wärmeleitfolie doppelseitig klebend fischer elektrionik Nr. "WLFT 404" fischerelektronik.de/web_fisch…G/WLFT_Meter/search.xhtml
      Vor dem aufkleben hatte ich noch die Blechabdeckung entfernt und alle Chips unter dem Blech mit einem dicken Klecks Wärmeleitpaste versehen. Ich denke inzwischen aber, das das nicht nötig ist, zumindest bei meinen Anwendungen.


      Oben :
      PGA-Kühlkörper fischer elektrionik Nr. "ICK BGA 35 x 35" fischerelektronik.de/web_fisch…/ICKBGA35x35_/index.xhtml
      aufgeklebt mit
      Mein Lieferant schukat.com hat die Wärmeleitfolie bereits im passenden Zuschnitt, liefert aber nicht an private Kunden. Da müsst ihr schon selber suchen...


      Da der Dauerlauftestkandidat keine eigene Versorgungsplatine bekommt, wollte ich mir auch die zusätzliche Lüfterelektronik sparen... nicht aber die Lüfterregeleung.
      Ich habe mir daher den 5V-Lüfter von Noctua mit PWM-Eingang besorgt (NF-A6x25 5V PWM , Amazon : amazon.de/Noctua-NF-A6x25-5V-P…&keywords=nf-a6x25+5v+pwm) und den Stecker umkonfiguriert :


      Der Stecker im Detail, der Schrumpfschlauch muss entfernt werden

      ohne Schrumpfschlauch

      Der "umgebaute" Stecker inkl. Belegung

      Das "umbauen" ist einfach... wenn man den Trick erstmal verinnerlicht hat :)
      Die Metallteile der Stecker sind durch kleine Metallzungen gegen das herausdrücken aus dem Plastikgehäuse gesichert.
      Diese Metallzungen muss man nach innen drücken, dann kann man das Metallteil am Kabel herausziehen.
      VOR dem einstecken des Metallteils an der neuen Position MUSS man die kleine Zunge wieder etwas nach außen biegen, damit sie wieder im Plastikteil einrasten kann.
      Davon konnte ich leider keine Bilder machen, da ich kein Makroobjektiv für meine Kamera habe, sorry.

      Die Versorgung übernimmt ein 5V-3A-Netzteil von Meanwell : GST18E05-P1J (google.de/search?num=50&newwin…4.serp..0.0.0.4byJUbbxj5w)
      Direkt an dem 24Pin-Steckverbinder angeschlossen


      Außer der Uhrzeit (mit der Lüftersteuerung) und dem Wetter läuft im Hintergrund Teamviewer und der Server vom lizensierten DVBviewer.
      Für den TV-Empfang habe ich mich fur den externen "DVBSky T680C V2 USB Box mit 1x DVB-T2 / DVB-C Tuner und CI Common Interface Slot" entschieden, da ich Kabel-Anschluss habe und evtl. später auch Pay-TV beziehen möchte.
      Die Kombination läuft bei mir einwandfrei, allerdings neigt der Client auf meinem PC (W10-64 Ultra) bei zu schnellem Kanalwechsel abzustürzen. Client schließen und neu starten... schon geht es wieder.
      Den CI-Schacht habe ich noch nicht getestet.


      Ein "richtiges" Gehäuse gibt es nicht und wird es nie von mir geben. Unsere LPs werden immer in Geräte eingebaut werden, daher auch die Alu-Platte.

      Ich hoffe, es war etwas für Euch dabei...

      EDIT:
      Hier die SW für die Lüftersteuerung.
      MeineUhr.zip
      Ich bin mir aber nicht sicher, welche Firmata-Version benötigt wird. Meine stammt aus der Arduino-Version 1.6.9.


      VG,
      Lodin

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Lodin_Erikson ()

    • Super dokumentiert, besser kann man es wohl kaum machen, Vielen Dank!!!

      Der Klecks Wärmeleitpaste ist denke ich nicht so verkehrt, denn wenn Luftspalt zwischen Blech und Chip, ist die Kühlung deutlich geschwächt, dann kann man sich das schon halbwegs sparen mit der Kühlung. Ne das ist schon besser so!

      Interssieren würde mich wie fest so ein Kühlkörper mit der Klebefolie drauf sitzt. Kann man den Kühlkörper noch wieder lösen, oder muß man befürchten den Chip mit abzureißen? In Deinem Fall Blech, aber wenn direkt drauf, Chips eben.
    • Mecki schrieb:

      Super dokumentiert, besser kann man es wohl kaum machen, Vielen Dank!!!

      (...)
      Danke ! :oops:
      Aber solche Dokumentationen gehören zu meinem Job als Entwickler, also sollte das schon halbwegs vernünftig sein :D


      Mecki schrieb:

      (...)

      Der Klecks Wärmeleitpaste ist denke ich nicht so verkehrt, denn wenn Luftspalt zwischen Blech und Chip, ist die Kühlung deutlich geschwächt, dann kann man sich das schon halbwegs sparen mit der Kühlung. Ne das ist schon besser so!

      (...)
      Da hast Du natürlich recht.
      Die CPU ist auch mit einem Wärmeleitmaterial ans Schirmblech "gekoppelt", und das ist ja das wichtigste. Ich denke, beim RAM und HD ist das nicht so relevant. Evtl. werde ich mir auch die Kühlkörper oben sparen, mal sehen. Innerhalb unserer Geräte wird es ziemlich warm...
      Für weitere Tests muss ich erstmal ein Anwendung schreiben die eine ähnliche Prozessorlast auslöst wie unsere Standardprogramme. Die derzeitige Last ist ja nicht der Rede wert. Da fehlt noch einiges an Arbeit.


      Mecki schrieb:

      (...)

      Interssieren würde mich wie fest so ein Kühlkörper mit der Klebefolie drauf sitzt. Kann man den Kühlkörper noch wieder lösen, oder muß man befürchten den Chip mit abzureißen? In Deinem Fall Blech, aber wenn direkt drauf, Chips eben.
      Hab ich nie getestet. Im Profi-Einsatz darf ich die Schirmbleche eh nicht dauerhaft entfernen um das CE-Zertifikat nicht zu verlieren. Aber laut Klebefolien-Hersteller ist das Acrylatkleber, das wird schon ziemlich fest sein. Die meisten Acrylatkleber lassen sich zwar mit einer Heißluftpistole lösen... aber dann ist das vermutlich so heiß das sich die BGA-Chips auch ablöten :shock:
      Bei so einer Multilayerplatine muss man eh vorsichtig sein, eine hab ich vermutlich bereits geschrottet weil ich sie mechanisch zu sehr belastet habe. Da werden wohl ein(ige) VIA(s) den Kontakt zu den inneren Lagen verloren haben. ;(
      Aber eine Reparatur kann man bei den Platinen eh vergessen.


      g0su schrieb:

      Nett, was bei Dir so "im trauten Heim" "rumsteht" :)

      Danke ! :D Bin ich auch ein bisschen Stolz drauf 8)
      Die einen haben ein dickes Auto... ich einen dicken Serverschrank.
      Nur doof, das sich die meisten Frauen eher von einem dicken Auto als einem Serverschrank angezogen fühlen. Andererseits, Frauen die auf dicken Autos stehen gehören definitiv nicht zu meinem Beuteschema :D


      Schönen 4. Advent allen,
      Lodin
    • Also ich hab das ja auch bestaunt und nur so gedacht, was ist das blos alles da drin?
      Oben das werden wohl Wechselfestplatten sein. Hab ich so gedacht, das wird wohl so ein allseitsbeliebtes NAS sein... und ein Freund von Filmen denke ich mal... oder?
      Nur, was macht man mit einem Server? Wozu braucht man sowas? Ansonsten, Techniker eben... nicht?
      Was ist da noch drin in dem Schrank, wenn Du es verraten magst.

      Wünsche ebenfalls einen schönen 4.Advent.

      Mecki

      Edit: zur Klebefolie...
      Meine Idee ist ja die Kühlkörper mit Verstrebungen befestigt an den vier Außenpunkten zu fixieren. Also wenn wie bei Dir auch Stangen durch die Befestigungslöcher des Panda gehen, daran dann.
    • Lodin, oder auch andere,

      zum Thema Kühlkörper mal allgemein.
      Ich frag mich immer ob es sinnvoll ist, wenn man alle Chips mit einem Kühler verbindet, oder sinnvoller wenn die einzeln auf jedem Chip sitzen. Und wenn es nur zersägt wäre...

      Denke immer, wenn einer heiß wird wärmt er dann die anderen mit, muß ja eigentlich nicht sein. Andererseits, wenn es ein durchgehender Kühler ist, kann der letztlich natürlich mehr Wärme abführen.

      Was denkst Du dazu?
      Verstehst meine Überlegungen denke ich, oder?

      Schöne Grüße

      Mecki
    • Basti schrieb:

      Eine Homematic CCU2 :) liegt hier auch, leider noch unkonfiguriert..
      Habe jetzt auch eindlich einen "Server" rumstehen.. (Dell T20) endlich eigenen GIT-Server das mir kein Code mehr verloren geht :)
      Genau, eine CCU2.
      Das ist mein "Lichtwecker" : Das Deckenlicht im Schlafzimmer dimmt Werktags von 04:30 von 0% bis 05:00 Uhr auf 100%. So als simulierten Sonnenausgang. Um 04:45 Uhr geht noch das Radio per Schaltsteckdose an. So schaffe ich es endlich auch aufzustehen. Am Wochenende das ganze um 07:30 Uhr mit zusätzlichen 15 Minuten Heizung im Bad.

      Das mit dem GIT-Server hatte ich mir auch schon überlegt. Ist aber auf einem QNAP nicht ganz trivial... zumindest für einen Linux-Noob wie mir.
      Aber jetzt wo ich ein paar LPs habe... mit MicroSD... nee besser mit externer HD... der zukünftige LP-Möchtegern-HTPC vom Beamer braucht noch einen BlueRay-Brenner... ich bin dann mal weg :whistling: :D


      VG,
      Lodin
    • Basti schrieb:

      Das mit dem GIT ist eigentlich garnicht so das Problem, schlage dir mal 2 Weboberflächen vor "Atlassian Bitbucket Server" und GitLab. Kannst ja mal schauen ob es für deinen QNAP ein fertiges Paket gibt.

      Gerade gefunden: qnap.com/de-de/tutorial/con_show.php?op=showone&cid=179 hier wird es sogar im Beispiel beschrieben.
      Hallo Basti,

      vielen Dank für Deine Mühe !
      Das Paket kenne ich, das lässt sich wie alle Pakete von QNAP ganz easy installieren.
      Das Problem ist die interne Rechteverwaltung vom QNAP bzw. der Linuximplementation von QNAP. Dadurch wird jeder GIT-User zum Admin des QNAP. Das kann man zwar über Änderungen im Linux-"Bereich" ändern.... aber da geh ich nicht dran.

      Äh... Moment mal... ich hab mir gerade Deinen Link genauer angesehen... "Container Station" für mehrere isolierte Linuxumgebungen auf einem QNAP ist mir neu... :eek: :eek:
      Da muss ich mich mal näher einlesen... Danke für den Link ! 8o

      EDIT :
      Na toll :cursing: :cursing:
      "Container Station" ist so neu, das es ausgerechnet auf meinen QNAPs nicht läuft. :thumbdown:
      Also zurück zum LP...


      VG,
      Lodin

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