USB Adapter für 12V Lüfter

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    • USB Adapter für 12V Lüfter

      Tja wie der Titel schon sagt, geht es um einen Adapter der aus den 5V von USB -> 12V für Lüfter macht.
      Wie machen die das?


      FAN2USB - 12 V Lüfter an USB - Adapter mit Konverter


      Auf dem Bild ist zu sehen das vor dem Lüfterstecker noch etwas unter dem Schrumpfschlauch ist.
      Gibts und reicht da vielleicht wirklich ein kleines IC und hat dazu auch keine wärme Probleme?

      Bin zufällig drüber gestolpert, brauche ich jetzt auch nicht und der Preis ist auch nicht gerade verlockend, aber verstehen würde ich das Teil schon ganz gerne mal.

      Also, wer hat eine Idee dazu oder weiß genaueres?

      Vielen Dank

      Mecki
    • Ne ich will so ein Teil nicht kaufen, hab mich nur gewundert das es sowas so gibt.

      Hätte gedacht das es zu viel Verlust bei der Umwandlung gibt, zu wenig nutzbare Leistung übrigbleibt, das s mehr gekühlt werden müßte, auch nicht so klein ginge, ohne zu empfindlich zu sein. Für mich mal wieder ein kleines Wunder der Technik heut zu Tage.

      Danke für den Link.

      Zu Deinem Hinweis mit der geringen Stromstärke: Beim ersten von mir verlinkten Kabel wird auch nur 400mA angegeben, beim zweiten aber immerhin sogar 800mA.

      Beim ersten ist das schon nicht all zu viel, zumal große Lüfter schnell auch mehr Strom ziehen können.
      Vorallem aber wundert mich auch, das der Anlaufstrom hier anscheinend problemlos verkraftet wird.
      In den Bewertungen schreiben ja Leute das sie sogar zwei Lüfter mit betreiben und das auch schon über längere Zeit.

      Im übrigen, wenn dann müßte man sich das direkt von der Stromversorgung holen und nicht über den Panda und einem seiner USB laufen lassen.
    • Boost-Converter gibt es schon lange. Gabs schon im Käfer für Autoradios mit Röhren... nur damals liefen die noch mit mechanischem "Zerhacker" und Trafo...
      Das Problem bei den Dingern ist aber immer die Stromaufnahme.
      Beispiel : Ausgang 12V/1A => 12W Leistung
      Selbst bei einer verlustlosen Umwandlung zieht der bei 5V => 12W/5V = 2,4 A
      Bei nur 80% Effizienz sind es schon 3A...
    • Tja wie gesagt ich konnte mir das jetzt nicht Vorstellen daß das so klein und ohne weitere "Kühlung" gehen würde. Kannte dieses Schaltungsprinzip Prinzip noch nicht.
      Danke für die Infos!

      Aber das mit Eingangs und Ausgangsleistung war mir schon klar, ist ja ähnlich wie mit Trafo, daher sagte ich ja schon, würde ich das direkt von der Netzteil Versorgung holen und nicht den Panda damit belasten wollen.

      Denn selbst die Leiterbahnen sind auch nur begrenzt ausgelegt. Darauf kommen auch bei Motherboards oft die wenigsten, und dann gibts plötzlich überraschende Defekte. Starke Lüfter können aber schnell mal mehr ziehen als der Hersteller an einem Anschluß frei gegeben hat, vorallem wenn zwei oder drei zusammen einen Anschluß benutzen.

      Naja, und normaler USB liefert normal keine 3A!

      Schöne Grüße

      Mecki
    • Ich hab gerade gestern an einem Seminar über Buck- & Boost-Converter teilgenommen. Bei den kleinen Leistungswandlern entstehen die meisten Verluste inzwischen in den Induktivitäten weil die MOS-Schalter extrem niedrige Innenwiderstände haben. Deswegen brauchen die auch keine nennenswerte Kühlung mehr und die ICs _mit_ den MOSFETs sind sehr klein (z.B.SOT23-8).
    • Aha, recht interessant. Das dürfte dann die kleine Erhebung unterm Schrumpfschlauch beim ersten verlinkten Kabel oben sein.
      Bei den anderen Kabeln hat man das anscheinend im USB Stecker untergebracht wie die Bilder auf Amazon zeigen.

      Welchen Vorteil hat denn ein Buck Converter, also der die Spannung verkleinert - wenn ich das richtig verstanden habe, gegenüber z.B. einer einfachen Lösung wie Anzahl Dioden vorschalten, oder Z-Diode, mit maximalem Wiederstand als Spannungsteiler? (bei fester Last könnte man sogar den Wiederstand weglassen, und die Last als solchen nehmen.)
      Klar bei den Dioden muß ein Grundstrom fließen, müßte man ja auch relativ klein halten können, ist aber auch bei der Buckschaltung unter anderem vorhanden.
      Bringt so eine Buckschlaltung weniger Verluste mit sich? Oder soll sie gar billiger sein?

      Im Wiki Artikel ist mir noch aufgefallen das sie schreiben:
      "...Für die Regelung der Ausgangsspannung gibt es verschiedene Verfahren, von denen im Folgenden die Pulsweitenmodulation (PWM) im nichtlückenden Betrieb (kontinuierlicher Betrieb bzw. Continuous Current Mode) exemplarisch dargestellt wird...."

      Welchen Vorteil soll es denn haben, wenn mit lückendem Betrieb gearbeitet wird? Da dürfte die Ausgangspannung doch welliger werden, oder?

      Im übrigen finde ich das echt lustig, ich kannte diese Schaltungen ja nicht, hab mir aber immer gedacht, man müßte doch können... bzw. ob man nicht für solche Zwecke die Eigenschaften einer Induktivität verwenden könnte, denn die will ja ihren Zustand immer beibehalten, also das der Strom fließt oder eben nicht fließt mit den entsprechenden Auswirkungen auf Spannung und Strom beim ein und ausschalten.

      Vielleicht haben wir das auch damals gehabt, nur ich hab es mittlerweile vergessen? :roll: :whistling: 8)
    • Zur Frage wegen der Verkleinerung der Spannung:
      Die Converter liefern, unabhängig von der Eingangsspannung, immer die gleiche Spannung. Wenn du mit Spannungsteiler arbeitest, musst du eine Fixe Eingangsspannung haben.
      Bei Batterien und Akkus ändert sich die Spannung aber je nach Ladezustand. Wenn du 5V haben willst, ist es dem Wandler (in gewissen Grenzen, je nach verwendeten Bauteilen natürlich :) ) egal, ob du 6V, 9V oder 13,45V als Spannung anlegst. Der liefert dann brav seine 5V.

      In Biomedizinische Sensorik mussten wir mit so etwas arbeiten, weil normale Labornetzteile nicht für Verbindungen mit dem menschlichen Körper zertifiziert sind. Also mussten wir immer wenn wir Sensoren am Körper befestigt haben (EMS, EKG und ähnliches) auf Batterien umsteigen. Ein netter Nebeneffekt war halt, dass man nicht ausversehen seinen µConttroller gegrillt hat, weil jemand am Netzteil gespielt hat.
    • Siehste schon wieder was dazu gelernt, das geht aus den Kabeln von Amazon nicht draus hervor. Hätte aber jetzt nicht gleich gedacht das diese flexibilität da ist, wobei ich denke das es vermutlich auch auf Typen ankommt, wird da vermutlich auch Unterschiedliche geben.
      Aber bei "Spannungsteiler" mit Diode oben wird das in der Tat schwierig.
      Wenn allerdings unten die fixe Spannung ist, ist es auch wieder flexibel.

      Aber Danke!